Was ist Spam?

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Spam steht für „Spiced Pork And Meat" und bezeichnet in Gelee eingelegtes Frühstücksfleisch. Die Verwendung des Begriffes für unerwünschte Werbemails verdankt Spam wahrscheinlich einem Monty Python Sketch, in dem eine Wikinger Gruppe laut singend den Spam preist und dadurch jede Möglichkeit für normale Unterhaltung verhindert. Genau so, wie Spam dies im E-Mail Verkehr tut.

 

Die Internetgemeinde hat den Begriff aufgegriffen und verwendet Spam seither stellvertretend für jedwede Art von unverlangt zugesandten gewerblichen E-Mails. Neben Spam gibt es noch die weniger geläufigen Bezeichnungen UCE ("Unsolicited Commercial Electronic Mail") und UBE ("Unsolicited Bulk E-Mail"). UCE ist dabei ein Oberbegriff und umfasst auch unerwünschte, nicht gewerbliche Zusendungen. UBE steht hingegen für massenhaft versandte gewerbliche Emails.

 

In den USA handelt es sich bereits bei mehr als einem Drittel aller Emails um unerwünschte Werbung. Vor einem Jahr waren es ca. 10 Prozent. Aber auch bei uns sind Spam-Mails keine Seltenheit mehr. Oft verstopfen täglich mehr als 100 unerwünschte Emails mit oft zweifelhaftem Inhalt unsere Postfächer. In Deutschland verstößt der Versand derartiger Emails gegen geltendes Recht.

 

AttentionACHTUNG: Im rechtlichen Sinne zählen Werbemails von Unternehmen, mit denen der Empfänger bereits in geschäftlichem Kontakt gestanden hat, nicht zum Bereich Spam. Kundenwerbungen sind zulässig.

 

Eine Studie des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) arbeitet das Thema hervorragend auf. Teilweise benötigt man ein etwas tieferes Verständnis, die meisten Sachverhalte sind jedoch sicher auch für den Laien verständlich.

 

Die Studie können Sie vom BSI Server als PDF Dokument laden. Studie laden ...

 

Eine Einführung zum Thema mit weiterführenden Links finden Sie auch in Wikipedia.