Das Ergebnis des Erstellvorganges einer selbstentschlüsselnden Datei ist der so genannte Selfdecryptor
Der Selfdecryptor ist High Tech. Als Selfdecryptor wird der Teil bezeichnet, der auf der Empfängerseite dafür sorgt, dass die Daten nur dann zugänglich werden, wenn ein zuvor vereinbartes Passwort eingegeben wird. Neben dem Vorteil, dass auf der Empfängerseite keinerlei zusätzliche Programme zur Entschlüsselung benötigt werden, hat der Selfdecryptor weitere herausragende Eigenschaften.
Der Selfdecryptor ist personalisierbar. (siehe auch Personalisieren des Selfdecryptors) Das heißt, Sie legen das Aussehen des Selfdecryptors fest. Damit wird Ihren Kommunikationspartnern nicht nur verdeutlicht, dass Ihnen der Begriff Datensicherheit kein Fremdwort ist, sondern Sie haben gleichzeitig die Möglichkeit, auf innovative Weise Werbung zu betreiben. Angenehmer Nebeneffekt bei der Verwendung des Selfdecryptors ist die Tatsache, dass die zu versendenden Daten komprimiert (also in ihrer Größe verkleinert) werden. Je nach enthaltenen Daten sparen Sie so bis zu 95%.
Der Selfdecryptor schafft es, dank der systemnahen Umsetzung, mit 40 KByte alle die Funktionen (Entschlüsselung, Dekompression, Darstellung der Grafik und des Werbetextes und Bereitstellung der Bedienoberfläche) bereitzustellen. (Zum Vergleich: Ein absolut leeres MS Word Dokument hat einen Platzbedarf von ca. 18KByte). Vorgehen beim Erstellen einer Selfdecryptor Datei:
Wählen Sie wie bei einer normalen Verschlüsselung Dateien oder ein Verzeichnis aus. Betätigen Sie anschließend die Schnellbefehlstaste oder rufen Sie den Wizard auf. (siehe auch Selfdecryptor beim Empfänger)
Nachdem der Selfdecryptor fertiggestellt ist, können Sie im nachfolgenden Dialog auswählen, ob der Selfdecryptor in ein ZIP-Archiv 1 oder ein CAB-Archiv 2 gepackt, oder als ausführbare Datei 3 belassen werden soll.