Verschlüsselungsverfahren sind immer dann gefordert, wenn es darum geht, vertrauliche Informationen über unsichere Informationskanäle zu übertragen. Die Information wird dabei vor der Übertragung vom Sender verschlüsselt und nach der Übertragung vom Empfänger der Information entschlüsselt.
Man unterscheidet dabei grundsätzlich zwei Verfahren. Das symmetrische Verfahren, bei welchem Sender und Empfänger den gleichen Schlüssel nutzen und das asymmetrische Verfahren, bei dem man für das Ver- und Entschlüsseln unterschiedliche Schlüssel nutzt. Bei asymmetrischen Kryptographie-Techniken wird mit einem öffentlich zugänglichen, nicht geheimen Code, dem so genannten öffentlichen Schlüssel (public key") und einem privaten Schlüssel (private key") gearbeitet.
Eine Kombination aus beiden Verfahren wird als Hybrid-Codierung bezeichnet.
Kryptologie ist wörtlich die Wissenschaft der Verschlüsselung" und basiert auf mathematischen Algorithmen, die man heutzutage in Software umsetzt.
Im alten Rom wurde eine extrem simple Verfahren verwendet, die darin bestand, jeden Buchstaben X" der Nachricht durch einen anderen Buchstaben zu ersetzen, der sich aus einem bestimmten Abstand X+n" zu dem Original ergibt. So wurde z. B. aus einem A" ein C", aus B" ein D", aus C" ein E", usw. Diese Methoden sind noch schwächer als die s.g. XOR-Verschlüsselung.